Den Grundstock der Bibliothek bilden Bücher, die der Gründer Frederik Paulsen im Laufe seines Lebens gesammelt hat. Sie eignen sich in erster Linie für friesische Studien, aber auch für philologische Forschungen in nord- und westgermanischen Sprachen und für Untersuchungen zur Seefahrtsgeschichte.
Die Sammlung umfaßt circa 10 000 Bücher. Die Literatur liegt hauptsächlich in Deutsch, aber auch in Friesisch, Dänisch, Englisch und Niederländisch vor.
Ein elektronischer Katalog für die Bibliothek wurde 1995 begonnen und wird mit dem Programm Faust 6 realisiert. Er ist der komfortabelste Einstieg in die Bibliotheksbenutzung und nach kurzer Einweisung leicht selbst zu benutzen.
Gedruckte Kataloge gibt es jeweils für die Hauptgruppen Allgemeines, Geschichte, Friesische Abteilung und Seefahrtsabteilung, wobei auch hier innerhalb der Gruppen nach Verfassern und anonymen Sachtiteln sortiert wird.
Die Benutzung ist grundsätzlich allen Personen montags bis freitags von 9-12 Uhr möglich. Allerdings ist die Bibliothek der Ferring Stiftung eine reine Präsenzbibliothek, das heißt, die Nutzung der Bestände ist nur vor Ort in den Räumen der Bibliothek möglich.
Sie bietet hierfür 18 Arbeitsplätze, sowie ein Kopiergerät, ein Mikrofilmlesegerät und einen Computerarbeitsplatz.